Suche nach einem Porsche Gebrauchtwagen

Schon seit frühester Jugend wollte ich immer einen Porsche fahren. Nun kann ich mir das Auto endlich als Zweiwagen leisten, mit Saisonkennzeichen und natürlich nur als Sonntagsauto. Ich wollte aber keinen neuen Porsche, die gefallen mir optisch nicht so toll. Also nahm ich mir vor, im Internet nach einer Seite zu suchen, auf der man Porsche Gebrauchtwagen kaufen kann. Ich bin nicht sonderlich erfahren darin, mit dem World Wide Web zu hantieren. Aber zumindest, so glaubte ich, konnte ich mit der Suchmaschine umgehen. Also tippte ich beherzt die sechs Buchstaben ein, die mich meinem Traumauto näher bringen sollten.

Die Ergebnisse waren schnell da. Auch Autos fanden sich hinter den Ergebnissen. Doch ich suchte mir genau den Link aus, der nicht zu einem Auto, sondern einem Schlüsselanhänger führte. Zunächst war ich etwas verdutzt, doch dann begann mich das Angebot, das auf einer Versteigerungsseite zu finden war, doch zu interessieren. Kurzerhand bot ich mit, und siehe da, zwei Tage und sechs Stunden später war ich stolzer Besitzer eines Schlüsselanhängers. Das Markenzeichen Porsche war hier edel verarbeitet. Meine Suche nach dem gewünschten Porsche Gebrauchtwagen gestaltete sich etwas schwieriger, als erwartet. Entweder waren Unfälle mit den Autos geschehen oder sie waren zu alt. Zu teuer waren natürlich auch einige Angebote. Wenn schon, denn schon, dachte ich mir, also wartete ich ab, bis ich drei Monate später endlich genau meinen Porsche aus den Träumen ergatterte. Farbe, Kilometerstand, Modell und Preis waren genau das Richtige.

Schon wenige Tage später stellte ich das Auto meinen Freunden vor. Sie lachten. Verwundert fragte ich, was denn so lustig sei. Nunja, es war der Schlüsselanhänger, über den sie sich schon die ganze Zeit hinter vorgehaltener Hand amüsierten. Mein Golf und der Porsche Anhänger passten einfach nicht zusammen. Ich hatte daran keinen Gedanken verschwendet, denn ich war mir ja sicher, auch bald das passende Fahrzeug zu besitzen. 

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