Ertappt… Detektive und ihre Tarnung
Es kommt durchaus vor, dass Detektive Aufträge erhalten, bei denen sie bestimmte Personen beschatten müssen. Die meisten haben jetzt sicher das Bild des einsamen Ermittlers vor Augen, der sich in dunklen Seitengassen vor den Blicken anderer Personen versteckt. Verraten wird sein Standort nur durch die Rauchschwaden, die aus eben jener Seitengasse hervorquellen. Denn eines ist ja wohl klar. Ein Detektiv raucht. Sehr viel. Sehr, sehr viel. Eigentlich raucht ein Detektiv, der etwas auf sich hält, ständig. Wahrscheinlich raucht er sogar weiter, wenn er schläft. Deshalb sind Detektivbüros auch immer so verqualmt. Natürlich ist es durchaus auch eine Methode der Tarnung, wenn man sich mit Rauch umgibt.
Panzer im Gefecht machen das ja nicht anders. Ist genügend Rauch da, sieht man sie nicht mehr. Ob dieses Vorgehen allerdings auch für Ermittler in Oberhausen geeignet ist, müsste man mal ausprobieren. An nebligen Tagen sollte man damit sicher durchkommen. An sonnigen Tagen fällt man damit aber eher auf. Auch der von Detektiven üblicherweise getragene Trenchcoat ist an Sommertagen wohl eher fehl am Platze. Mancher könnte jetzt einwenden, dass es mittlerweile auf den Straßen vor lauter komischen und verrückten Menschen nur so wimmelt, dass man wahrscheinlich gar nicht mehr auffällt, wenn man kettenrauchenderweise mit einem Trenchcoat bei 30 Grad im Schatten unterwegs ist.
Ob die Ermittler der Detektei SES so arbeiten darf auf jeden Fall bezweifelt werden. Tarnung ist für einen Detektiv sicher auch nötig. Viel besser wäre es allerdings, wenn der Ermittler gar nicht erst gesehen werde würde. Somit würde sich dann ja auch die Tarnung von selbst erübrigen. Beschattet ein Ermittler eine bestimmte Person, so wird er dementsprechend Abstand halten, damit er nicht weiter auffällt. In manchen Fällen kann es auch nötig sein, dass die Beschattung von mehreren Ermittlern übernommen wird, die sich dann regelmäßig abwechseln um kein Aufsehen bei der Zielperson zu erregen.