April, April!
Diesen Ausruf hört man jedes Jahr aufs Neue. Und jeder verzieht genervt das Gesicht. Die meisten Menschen bereiten sich schon seelisch und moralisch darauf vor, dass man sie, egal wohin sie kommen, mit schlechten Aprilscherzen veräppeln will. Oder wie man so schön sagt: “In den April schicken!” Und dann wird tapfer gelächelt, weil der “Scherz” so banal ist, dass man eigentlich nur aus Höflichkeit lacht. Weil es vielleicht der Chef ist, der versucht, an diesem Tag mal ganz besonders witzig zu sein.
Und als würde das nicht reichen, kommen noch die Kollegen – und am Abend versucht dann auch noch die Lebensgefährtin, Gattin, Freundin ihre Aprilscherze loszuwerden.
Irgendwie kennt man das aber alles schon, das Lachen hält sich in Grenzen und eigentlich lächelt man wirklich nur gequält und hofft, dass dieser Tag bald vorbei ist.
Und die Quintessenz dieser Überlegungen? Man sollte das mit den Aprilscherzen einfach sein lassen. Oder man denkt sich vorher einen Aprilscherz aus, der wirklich dafür sorgt, dass aufrichtig gelacht werden kann!